Jahrespressekonferenz 15

VDMK Jahrespressekonferenz 2015

Unsere Themen:

• München laut Studie „stadtnachacht“ bundesweit Schlusslicht hinsichtlich der Unterstützung der Veranstalter durch Politik und Verwaltung

• Veranstalterbranche stellt den Behörden der Stadt München nur ein befriedigendes Zeugnis aus

• Mitglieder des VDMK fordern eine stärkere Einbindung in die Planungen der Stadt, vor allem bei großen Vorhaben in Sachen Kultur

• VDMK steht laut aktueller Erhebung für 6.300 Veranstaltungen und 7,5 Millionen Veranstaltungsbesucher pro Jahr in München und erwirtschaftet einen Umsatz von mindestens 110 Mio. Euro

Unsere Pressemitteilung:

VDMK Pressemitteilung

Positionspapier „Neue Spielstätte für U-Musik!“
VDMK Spielstätte für die U-Musik

Weiterführende Links:

Clubcommission Berlin

Jakob F. Schmid

Webseite des Projekts „stadtnachacht“ – Management der urbanen Nachtökonomie

SZ- Artikel

Auf die Konzertsaaldebatte folgt die Hallendiskussion

Förderverein des Verbands der Münchner Kulturveranstalter (VDMK) e.V. gegründet

Förderverein des Verbands der Münchner Kulturveranstalter (VDMK) e.V. gegründet!

Am 14. Oktober 2015 wurde in den Räumlichkeiten des Verbands­ mitglieds, Olympiapark München GmbH, der „Förderverein des Verbands der Münchner Kulturveranstalter (VDMK) e.V.“ ins Leben gerufen, der sich an erster Stelle der Förderung von Kunst und Kultur verschrieben hat.

Förderverein des VDMK

Mitgliedsantrag

VDMK kooperiert mit der München Ticket GmbH

VDMK kooperiert mit der München Ticket GmbH

Die Basis zur Erzielung einer zukünftig noch effektiveren Gestaltung des Vertriebs von Eintrittskarten haben am 24. September 2015 die Vorstandsmitglieder Alexander Wolfrum und Rüdiger Hoffmann mit dem Geschäftsführer der München Ticket GmbH, Stephan Rusch, gelegt.

Unter der Prämisse, einerseits eine permanente Intensivierung sämtlicher bereits bestehender Maßnahmen und Aktivitäten zu gewährleisten und ande­rerseits den mannigfachen Innovationen der heutigen Zeit angemessen Rechnung zu tragen, ist es unser gemeinsames Anliegen und Ziel, auf diese Art und Weise sowohl den sich stets wandelnden Ansprüchen und Wünschen der Kunden als auch der Veranstalter gleichermaßen gerecht zu werden.

„Neuer“ Konzertsaal für München

„Neuer“ Konzertsaal für München

» VDMK Presseerklärung Konzertsaal München (PDF)

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Sorge haben die Münchner Veranstalter die neueste Entwicklung in Sachen Sanierung des Gasteigs und Bau eines neuen Konzertsaals zur Kenntnis genommen.

Der Verband der Münchner Kulturveranstalter vertritt den Großteil der privaten Konzertveranstalter in unserer Stadt aus dem Bereichen Rock, Pop und Klassik. Unsere Mitglieder sind verantwortlich für ca. 1,4 Mio Veranstaltungsbesucher pro Jahr.

Nun hören die privaten Veranstalter, dass der Freistaat Bayern sich nach jahrelanger Suche nach einem neuen Konzertsaal „nur“ noch an einer Umgestaltung der Säle im Gasteig beteiligen will.

Diese Information wurde von den Münchner Veranstaltern unisono mit Entsetzen aufgenommen. Ich darf leicht vereinfacht und zugespitzt die Argumente wiedergeben:

  • in der Umbauzeit (ca. 4-5 Jahre) hätte München einen großen Konzertsaal weniger. Beim „Rennen“ um gute Konzerttermine in den dann noch verfügbaren Hallen würden stets den privaten Veranstaltern gegenüber den öffentlichen Orchestern deutliche Nachteile entstehen. Faktisch haben die öffentlichen Orchester stets ein Vorbuchungsrecht.
  • Nach Umbau und Ertüchtigung erwarten wir ebenfalls, dass die staatlichen und städtischen Orchester für ihre Proben und Aufführungen stets oder zumeist den Vorzug in einem modernisierten „Gemeinschafts-Gasteig“ erhalten werden.

Der aktuelle Plan ist eine Verschlechterung des status quos. Gerade die zahlreichen Angebote privater Veranstalter machen besonders im Klassikbereich das Kulturangebot unserer Stadt so vielfältig!

Die Ankündigung des Freistaats, einen „neuen Konzertsaal zu bauen“, sollte nicht jetzt durch die Realisierung eines Gemeinschafts-Konzertsaals zu einer Verschlechterung der Auftrittsmöglichkeit führen.

Zusammenfassend wollen wir unser Votum gegen den „einfachen Weg“ des Freistaat Bayern einlegen, sich durch das einfaches Beteiligen an einem bestehenden Konzertsaal der Stadt sich seines vollmundigen Wahl-Versprechen zu entledigen, auch wenn dies vielleicht für die Stadt eine kurzfristige Finanzspritze für die fällige Gasteig- Renovierung bedeutet.

Die Münchner Veranstalter, die Weltstars nach München bringen, fordern einen neuen zusätzlichen Konzertsaal, der auch für die privaten Veranstalter regelmäßig für E- und U-Musik-Aufführungen zur Verfügung steht. Der Freistaat soll sein Versprechen voll einlösen, nicht nur „halbscharig“.

Gerne wollen die Veranstalter an der Planung der Gebäude beteiligt werden, da so Planungsfehler vermieden werden können.

Für Interviews stehen der Verband sowie einzelne Veranstalter gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen

Alexander Wolfrum

Vorsitzender